Lager und Bestandsverwaltung

Barcode-Etiketten für Lagerplätze, Regale und Behälter erstellen

Aktualisiert: 7. Oktober 2026

Kurzantwort

Für Lagerplatzetiketten sollte die Kennungsstruktur die physische Hierarchie widerspiegeln. Verwenden Sie gut lesbare Codes wie Code 128 oder genau das Format, das Ihr WMS erwartet, und kennzeichnen Sie Gänge, Regale und Behälter nach einem einheitlichen Schema.

Ein praktisches Beispiel

In einem privaten Lagersystem kann A-03-02 für Gang A, Regal 03 und Fach 02 stehen. Das ist eine Beispielkonvention, keine GS1-Kennung. Der Lagerplatzbarcode sollte den Fachdatensatz auswählen, der Produktbarcode den Produktdatensatz.

Testen Sie einen Wareneingang mit Produkt- und anschließendem Lagerplatzscan. Prüfen Sie, ob die Anwendung den richtigen Artikel und Platz verbucht. Testen Sie das höchste Regal aus der tatsächlichen Arbeitsentfernung, bevor Sie alle Etiketten drucken.

Lagerplatzcodes systematisch aufbauen

Ein festes Muster wie A-03-R02 erleichtert sowohl das manuelle Lesen als auch das Scannen. Vermeiden Sie Codes, deren Bedeutung sich je nach Bereich ändert.

Etiketten sinnvoll platzieren

Bringen Sie Etiketten auf einer ebenen, kontrastreichen und gut erreichbaren Fläche an. Berücksichtigen Sie dabei den Scanabstand von Handterminalen, mobilen Computern oder Staplerterminals.

Viele Lagerplätze aus Excel erstellen

Wenn Hunderte Lagerplatzcodes bereits in Excel gepflegt werden, ist ein Stapel-Workflow für Code 128 zuverlässiger und schneller als die manuelle Einzelerstellung.

Quellen und Standards

Die technischen Angaben in diesem Ratgeber wurden, soweit möglich, anhand primärer oder offizieller Quellen geprüft.