Barcode-Auswahl und Standards
Welchen Barcode-Typ sollte ich verwenden? EAN-13, UPC-A, Code 128 & mehr
Aktualisiert: 7. Oktober 2026
Wählen Sie den Barcode nicht nach dem Aussehen, sondern danach, wo er gescannt wird und welchen Standard das empfangende System erwartet. Einzelhandel, Lager und interne Prozesse können unterschiedliche Barcode-Typen verlangen.
Für Produkte im Einzelhandel
Ausgangspunkt sind die vergebene GTIN und die Vorgaben des Handelspartners. GTIN-13 wird typischerweise in EAN-13, GTIN-12 in UPC-A dargestellt. Ein Barcode-Generator vergibt keine GTIN.
Für SKU, Lager und Seriennummern
Code 128 unterstützt Buchstaben, Ziffern und viele Sonderzeichen und ist deshalb flexibel für interne Kennungen. Verlangt ein älteres System ausdrücklich Code 39, sollten Sie diese Vorgabe einhalten.
Schneller Vergleich
| Anforderung | Guter Ausgangspunkt | Hinweis |
|---|---|---|
| GTIN-13 im Einzelhandel | EAN-13 | Anforderung des Handelspartners prüfen |
| GTIN-12 im Einzelhandel | UPC-A | In Nordamerika verbreitet |
| SKU / Seriennummer / Lager | Code 128 | Flexibel für interne Anwendungen |
| Älteres Industriesystem | Code 39 | Nur wenn das Zielsystem ihn verlangt |
| Karton / Logistik | ITF-14 oder GS1-128 | Abhängig von Datenstruktur und Partnerregel |
Für Kartons und Logistik
ITF-14 und GS1-128 bedienen andere Anforderungen als ein allgemeiner Code 128. Wenn Ihr Partner einen bestimmten Datenträger oder eine Struktur mit GS1 Application Identifiern vorgibt, folgen Sie dieser Spezifikation.
Quellen und Standards
Die technischen Angaben in diesem Ratgeber wurden, soweit möglich, anhand primärer oder offizieller Quellen geprüft.