Vergleiche und Standards
Barcode vs. QR-Code: Was ist der Unterschied?
Aktualisiert: 7. Oktober 2026
Lineare Barcodes sind für kurze Produkt- und Bestandskennungen sehr verbreitet; QR-Codes können deutlich mehr Daten, URLs und Unicode-Inhalte tragen. Entscheidend sind der Anwendungsfall und die Geräte, die den Code lesen sollen.
1D und 2D
EAN, UPC und Code 128 speichern Daten in einer linearen Strichstruktur. Ein QR-Code verwendet eine zweidimensionale Matrix aus Modulen und kann dadurch mehr Inhalt aufnehmen.
Einzelhandel und Lager
Kassensysteme erwarten häufig standardisierte EAN/UPC-Symbole. Für interne Prozesse kann je nach Scanner und Software Code 128 oder QR-Code geeigneter sein.
Schneller Vergleich
| Merkmal | Linearer Barcode | QR-Code |
|---|---|---|
| Aufbau | Eindimensionale Striche | Zweidimensionale Module |
| Daten | Meist kurze Kennungen | URL, Text, Unicode und mehr Daten |
| Lesegerät | Barcode-Scanner/Kamera | Kamera/QR-Scanner |
| Fehlertoleranz | Abhängig von Symbol und Druck | Fehlerkorrekturstufen vorhanden |
URL und längerer Text
Für URLs, längere Texte und Unicode ist QR-Code in der Regel besser geeignet. Für eine kurze Kennung kann ein linearer Barcode einfacher und kompakter im Prozess sein.
Quellen und Standards
Die technischen Angaben in diesem Ratgeber wurden, soweit möglich, anhand primärer oder offizieller Quellen geprüft.